Bauleitung

Ich bin der Auffassung, dass der Sachverständige, um nicht weltfremd zu werden und den Anschluss an aktuelle Entwicklungen nicht zu verpassen, auch im Baugeschehen aktiv sein sollte. Manche Sachverständige sind „nebenbei“ Planer, ich bevorzuge die Bauleitung.

Neben dem planungsseitig viel zu groß geratenen Abfertigungsgebäude des Flughafens Heringsdorf habe ich unter anderem als Bauleiter beim neuen Tower und dem Anflugkontrollgebäude des Militärflughafens Holzdorf, einer Turmvilla mit Bürogebäude und Tiefgarage in Potsdam, mehreren mehrgeschossigen Produktionsgebäuden in Berlin und auch bei Umbau und Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden Verantwortung getragen. Die Erfahrungen als Sachverständiger helfen bei der Vermeidung von Pfusch am Bau natürlich sehr.

Zur Einhaltung von kurzen Bauzeiten verwende ich ein spezielles Konzept, welches sich auf eine vertiefte Form der Bauablaufplanung und der Kapazitätsplanung stützt.

Wichtig erscheint mir auch der alte Gedanke des gemeinsamen Bauens (Bauherr, Architekt, Bauunternehmer), weshalb ich einen kooperativen Stil gegenüber einem konfrontativen bevorzuge.

Bei dem heute herrschenden Kostendruck spielt auch die Mitwirkung bei der Vergabe der Aufträge eine wichtige Rolle.

Für Bauherren, die es erkennbar auf eine Übervorteilung der Bauausführenden abgesehen haben, werde ich nicht tätig.

Bauunternehmer, die eine Übervorteilung der Bauherren beabsichtigen, haben es mit mir schwer (siehe auch Qualitätskontrolle).

Die Kapazitäten zur Ausführung von Bauleitungen sind bei meinem kleinen Büro naturgemäß begrenzt.

Am neuen Kontrollturm (Tower) für den Militärflugplatz  in Holzdorf  wird die Richtkrone durch einen Hubschrauber eingeflogen.
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