Risse finden sich bei genauer Betrachtung an fast jedem Bauwerk. Sie unterscheiden sich nach Länge, Breite und Verlauf. Man unterscheidet z.B. Setzungsrisse, Trennrisse, Schwindrisse, Sackrisse, Netzrisse, Kerbspannungsrisse, Schubrisse, Haarrisse usw.

Risse können die Standsicherheit gefährden, das Eindringen von Wasser ermöglichen, unschön sein, oder auch unvermeidbar und unschädlich.

Bei Rissen mit einer Breite von bis zu 0,2 mm braucht man sich im Regelfall keine Sorgen machen. Diese Risse sind meist unauffällig und lassen Wasser nicht verstärkt eindringen.

Häufig muss man solche Risse, da sie baustoffbedingt unvermeidbar sind, einfach hinnehmen.

Bei den anderen Rissen ist die Zahl der möglichen Ursachen so groß, dass eine Beschreibung hier den Rahmen sprengen würde. Gemeinsam ist den Rissen, dass ihre Ursache jeweils eine Bauteilverformung ist. Die Fähigkeit des Baustoffs zur Aufnahme von Zugkräften wurde dabei überschritten.

Ob eine Gefahr für das Bauwerk vorliegt muss immer im Einzelfall geprüft werden.

Abhängig von den Ursachen für die Rissbildung,  gibt es eine Vielzahl von Sanierungsmethoden.

Ich habe Erfahrungen bei der Rissuntersuchung und der Risssanierung.

Risse an einem denkmalge-schützten Bauwerk nach Arbeiten am Nachbargrundstück

An den Rissen sind Kunststoffstreifen mit Scala zur Messung der Rissbreitenent-wicklung (so genannte Rissmo-nitore) befestigt.

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